Das Über-Ich.

•November 2, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

traurig sein. verlassen sein. schwach sein. dumm sein. treu sein. jung sein. fähig sein. alleine sein. leer sein. schmutzig sein. beisammen sein. reich sein. stark sein. blond sein.
begeistert sein. verlassen sein. hungrig sein. gefährlich sein. mutig sein. offen sein. schwarz sein. geschockt sein. erpicht sein. langweilig sein. wertvoll sein. entfernt sein. beliebt sein. bereit sein. kritisch sein. phantastisch sein. gespannt sein. still sein. schädlich sein. berühmt sein. neu sein. verantwortlich sein.

… Mensch sein.

missen.

•Oktober 19, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

In der Dunkelheit verschwinden.
Auf einem Stuhl sitzen.
“Nur mit dir”
Auszeit. Ruhe. Frieden.
Aus dem Sinn? Besuchen. Gegenüberstellen.
Telefonieren.

Möglichkeiten testen. Aussprechen.
Wahrheit. Eine Einheit bilden.
Eine Familie sein.

*und dann eine Massage.

•Oktober 6, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Was bedeutet dieses Wort “verliebt”?
Schmetterlinge im Bauch?
Schweben auf Wolke 7?
Bauchkribbeln?
Gefühle, die bald Liebe werden, oder Gefühle, die eventuell Liebe werden?

Die Welt steht Kopf und Schuld daran sind immer die Hormone.
Wie schätzt man aber selber ein, ob man wirklich richtig verliebt ist? Vergleicht man oder gibt man jeder Person eine neue Chance, das eigene Herz zu erobern?
Das Gefühl kann scheinbar schön sein und es erfüllt uns in ganzem Maße, doch negative Einflüsse machen es oftmals schnell zunichte.
So bedeutet Verliebtsein auch Angst. Angst, dass diese Gefühle eben nicht erwidert werden, Angst irgendwann verlassen zu werden. Aber die Angst ist doch in erster Linie auch nur ein Vorwand, weil man selbst nicht bereit ist, sich zu öffnen.
Aber vielleicht ist auch das nur eine Ausrede.

Aber trotzdem lässt man sich auf dieses Spiel ein, nur um sich zu stärken und selber sein eigenes Glück in einer/der anderen Person zu finden. Ein Spiel mit sich selber, mit dem eigenen Ich, um dann verwirrt zu sein…

Und wenn aus Verliebtsein Liebe wird, dann…

… gibt es einen Weg zurück?
Kann man sich entlieben?
Ja? Ehrlich?

Meinsein.

•September 18, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich möchte wie ein Vogel fliegen, ganz weit, ganz leicht, mich einfach treiben lassen.
Zu dir.
Ich möchte jetzt gern bei dir sein. Loslaufen.
Es kann uns tragen, es kann uns verlassen, vor beiden Wegen habe ich Angst.
Es wird gut werden, wenn ich daran glaube.
Doch tue ich das? Habe ich Angst? Habe ich Wut?
Verlasse ich dich oder geh ich ein Schritt näher zu dir?
Das sind Fragen ohne Antworten. Phrasen mit Floskeln. Im Endeffekt bin ich allein.

Ich möchte jetzt wie ein Vogel fliegen.

Stimmungsbarometer.

•September 14, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Man nehme eine weiße Wand, in jeder Wohnung zu finden, und zeichne die Konturen eines Herzens. Dazu benutzt man weihnachtliche PlätzchenAustecher. Möglicherweise sähe eine Sternschnuppe auch zauberschön aus.
Man muss ja nicht direkt die ganze Wand bemalen, außer natürlich man hat Lust darauf.
Dann kauft man Farbe. Rot, Weiß und Schwarz.
Jedes Herz symbolisiert einen Tag in deinem Leben. Du variierst in der Farbe deiner Stimmung und malst die Herzen an der Wand mit diesem Farbton aus, mal heller, mal dunkler.
Jeden Tag.

Eine schöne Wand.

Selbst.

•August 21, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich. ich.

… und dann kamst DU.

11:39Uhr.

•August 3, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

plöff plöff. Er trug seinen Kopf sehr hoch und senkte ihn dann. Er fuhr hinaus und sehnte nicht nach den Plastersteinen der Allee, wo er sie sah. Er sah sie täglich. Sie sah ihn nie.
Und als er wusste, dass seine Hände niemals ihren Nacken berühren werden, so machte er ein Foto mit seinem Schatten darauf. Und dann fing er an zu schweben.

Gummisohle.

•Juni 8, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Schaut man sich in der Stadt den Eingang eines gut besuchten Kaufhauses oder einer Bank an, so findet man auf dem Boden etliche Kaugummis.
Schwarz, alt und plattgetreten.
Diese Gebäude werden regelrecht von diesem klebrigen Etwas belagert.

Ich frage mich, vorher all diese Kaugummis stammen?
SOVIELE?

Vorallem muss diese Zuckerware auch irgendwie in die Form gepresst werden, wie sie dort am Fußboden verweilt.
Ich persönlich trete höchstens alle zwei Jahre mal in einen Kaugummi.
Ich erinnere mich auch nicht, dass ich mal jemanden bei einem Tritt hinein beobachtet habe.
Bleibt die Frage offen: Wie kommen ganze Schaaren dorthin?

Anhang: Ein Kaugummi braucht ca. 5 Jahre, bis dieser sich selbst auflöst.
.. merkwürdig dieses Zeug.

Geräusche der helfenden Engel.

•Mai 30, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Leg dich in die Notaufnahme, schließe die Augen:

Muttermal. Krankenkarte. Unterlagen. Operation. Zimmer. Herr Kill. Wartenummer. Gehhilfe. Sitzen. Automat. Telefon. Beruf. 5€. Knopf. Krankenwagen. Numbach. Bett. Abteilung. Darm. Eltern. Röntgen. Aufzug. Kreislauf. Versicherung. Gips. Überweisung. Termin. Schmerz. Tür. A4A. Eile. Gymnatik. Zeit. Familie. Stock. Kuchen. Wirbelsäule. Schnell. Doktor. Berufsgenossenschaft. Zeitung. Einweisung. Moment.

… und dazu klimpern die Tasten des Computers.

Die Käfer-Partei.

•Mai 18, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

Was passiert, wenn man plötzlich all unser Geld verbrennt und nur noch auf einer Tausch-Basis leben würde?
Dienstleistung gegen Lebensmittel, eine Blumenvase im Tausch gegen einen Mixer, eine DVD gegen einen Eimer Wandfarbe.
Das hört sich jetz sicherlich sehr absurd an, doch wenn man den Gedanken mal weiter schweifen lässt, gar nicht mal so unrealistisch.
Barack Obama würde plötzlich seinen neu erwobenen Hund gegen eine Friedensflagge eintauschen und der Irak tauscht Öl gegen Panzer.
Immerhin ist auch auch diese Ausweitung möglich.

Sollte man auf dieser Basis leben wollen, muss man sicherlich schauen, wie hoch sich der Nutzen und die Notwendigkeit für die andere Person darstellt und man kann da sicherlich schonmal etwas mehr “Wert” verlagen. So tauscht die eine Person eine Zahnbürste gegen seinen USB-Stick, da jene die Wichtigkeit dahinter verstanden hat. Die Menschlichkeit nimmt dadurch einen ganz anderen Wert an.
Ist dies umzusetzen? Kann man so leben?

Ich glaube, ich sollte in die Politik gehen und eine Partei gründen: Die Käfer-Partei.
Warum Käfer-Partei?
Weil Käfer mit Sicherheit auch Baumrinde mit Regenwürmern tauschen.

*oh man.

 
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